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Félix Vallotton, Nu à l'écharpe verte, 1914, Musée des beaux arts La Chaux-de-Fonds, Foto: Pierre Bohrer Félix Vallotton, Nu á l'écharpe verte, 1914, Musée des beaux arts La Chaux-de-Fonds, Foto: Pierre Bohrer

Schlaf

Schlaf
Eine produktive Zeitverschwendung

24.9.2017 ‐ 4.2.2018

(English text below)

Das Thema Schlaf fasziniert seit jeher Künstlerinnen und Künstler. Die zahlreichen ungelösten Rätsel und Geschichten, die sich um diesen unbewussten Zustand ranken, waren und sind bis heute Motiv für unzählige Kunstwerke. 70 davon stehen nun im Fokus der Ausstellung im Paula Modersohn-Becker Museum, die sich dem Schlaf in der Kunst von fünf Seiten nähert: der private, der öffentliche, der erotische und der märchenhafte Schlaf sowie – zu guter Letzt – das Bett als Ort des (Künstler-)Schlafs.

Scheinbar ungleiche Paare wie Gustave Courbet und Andy Warhol, Edvard Munch und Martin Eder oder Sophie Calle und Ernst Barlach begegnen sich und treten in einen Dialog. Die vom klassischen Gemälde über die Fotografie bis zur Performance reichenden Kunstwerke stellen in unserer rastlosen Gesellschaft ein Zeugnis und Plädoyer für den Schlaf als produktive Zeitverschwendung dar.


The theme of sleep has always fascinated artists. The many unsolved riddles and stories that have grown up around this unconscious state have provided and continue to provide the motifs for countless artworks. The exhibition at the Paula Modersohn-Becker Museum focuses on 70 of these and approaches five aspects of sleep in art: private, public, erotic and fairy-tale sleep as well as the bed as the site of (artists’) sleep.

Seemingly ill-matched couples like Gustave Courbet and Andy Warhol, Edvard Munch and Martin Eder or Sophie Calle and Ernst Barlach encounter one another and enter into a dialogue. The artworks range all the way from traditional paintings to photographs to performances; in our restless society, they represent a testament to and a plea for sleep as a productive waste of time.

 

Liste der Künstlerinnen und Künstler (A-Z):

Stephan Balkenhol, Ernst Barlach, Max Beckmann, Akos Birkas, Manuel Álvarez Bravo, Walid Breidi, Sophie Calle, Charles Camoin, Eugène Carrière, Henri Cartier-Bresson, Jean-Philippe Charbonnier, William N. Copley, Gustave Courbet, Honoré Daumier, Martin Eder, Slawomir Elsner, Francisco Goya, Wolf Hamm, Detlef Hartung, Karl Hartung, Erich Heckel, William Hogarth, Martin Honert, Tilman Hornig, Johannes Hüppi, Leiko Ikemura, Max Klinger, Jochen Kuhn, Alice Lemarin, Franz Marc, Gerhard Marcks, Adolph von Menzel, Paula Modersohn-Becker, Oskar Moll, Edvard Munch, Ron Mueck, Ernst Wilhelm Nay, Virgile Novarina, Valentine Prax, Ricarda Roggan, Ulrike Rosenbach, Josef Scharl, Friedrich Seidenstücker, Annelies Štrba, Georg Trenz, Carl Triebel, Michael Triegel, Félix Vallotton, Heinrich Vogeler, Mark Wallinger, Andy Warhol, Paul Wolff

Schlaf. Eine produktive Zeitverschwendung

Buchhandelpreis (bei Bestellung) 29,80 € inkl. Versand

144 Seiten

Museumsausgabe:
ISBN 978-3-943818-03-1

Buchhandelsausgabe:
ISBN 978-3-86442-218-8

Herausgegeben von Dr. Frank Schmidt (Museen Böttcherstraße, Bremen).

Mit Texten von Thea Herold, Lena Nievers und Frank Schmidt.

Öffentliche Führung

Sonntag, 22.10.2017, 11.30–12.30 Uhr

70 Kunstwerke von der Moderne bis zur Gegenwart sind in dieser Ausstellung Zeugnisse für die Inspirationskraft des Schlafs für die Kunst. Die Liste der Künstlerinnen und Künstler, die sich dem Motiv des Schlafs angenommen haben ist lang und namhaft: Francisco Goya, Gustave Courbet, Paula Modersohn-Becker und Félix Vallotton, genauso wie Henri Cartier-Bresson, Gerhard Marcks, Michael Triegel, Martin Eder, Ulrike Rosenbach u.v.m. Gegliedert in die fünf Themen privater, öffentlicher, erotischer, märchenhafter Schlaf und der Künstlerschlaf, stellt die Ausstellung in einer rastlosen Gesellschaft ein Plädoyer für die produktive Zeitverschwendung dar.

mit Meike Su
€ 3 zzgl. Eintritt

film:art 78: Schlaf

Mittwoch, 25.10.2017, 20.30–22 Uhr

Christine Rüffert von der Universität Bremen offeriert Gedanken zur Darstellung von Schlaf in Film und Video und präsentiert im Anschluss einige ausgewählte Beispiele ästhetisch interessanter Schlafstudien vom klassischen Experimentalfilm bis zur zeitgenössischen Videokunst.

Veranstaltungsort: CITY 46 / Kommunalkino Bremen / Birkenstraße 1
Vorbestellungen: Tel. 0421 957 992 90 (Kinokasse) und tickets@city46.de
€ 9/5,5 erm.
Die Eintrittskarte aus Museum bzw. Kino ermöglicht den reduzierten Eintritt bei der jeweils anderen Institution (6,- statt 9,- im Museum / 5,50 statt 9 im Kino)

Zu der Ausstellung Schlaf. Eine produktive Zeitverschwendung präsentieren Christine Rüffert von der Universität Bremen und das City46 die Filmreihe Sleep(less) – Schlaf(los) bestehend aus drei Filmprogrammen: den Essayfilm Wide Awake (2006), den Spielfilm Insomnia (2002) und film:art78, einen Einführungsvortrag mit Experimentalfilmen und Videokunst.

Öffentliche Führung

Sonntag, 29.10.2017, 11.30–12.30 Uhr

70 Kunstwerke von der Moderne bis zur Gegenwart sind in dieser Ausstellung Zeugnisse für die Inspirationskraft des Schlafs für die Kunst. Die Liste der Künstlerinnen und Künstler, die sich dem Motiv des Schlafs angenommen haben ist lang und namhaft: Francisco Goya, Gustave Courbet, Paula Modersohn-Becker und Félix Vallotton, genauso wie Henri Cartier-Bresson, Gerhard Marcks, Michael Triegel, Martin Eder, Ulrike Rosenbach u.v.m. Gegliedert in die fünf Themen privater, öffentlicher, erotischer, märchenhafter Schlaf und der Künstlerschlaf, stellt die Ausstellung in einer rastlosen Gesellschaft ein Plädoyer für die produktive Zeitverschwendung dar.

mit Detlef Stein
€ 3 zzgl. Eintritt

Partner

  • Sparkasse Bremen
  • Sparkasse Bremen - Wir für Kinder

Förderer

  • Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
  • ÖVB - Öffentliche Versicherungen Bremen
  • Ernst von Siemens Stiftung

Medienpartner

  • Weser-Kurier
  • Radio Bremen 2

Kooperationspartner

  • Bremen erleben
  • Hochschule für Künste, Design
  • City 46 - Kommunalkino Bremen
  • Musik im Ohr - Die Glocke Veranstaltungs GmbH
  • Stadtbibliothek Bremen