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Josef Scharl, Drei trauernde Frauen, 1933, Privatbesitz J.-M. Schmidt, Susanne Fiegel Josef Scharl, Drei trauernde Frauen, 1933, Privatbesitz J.-M. Schmidt, © Susanne Fiegel

Scharl der Kritiker

Kurzführung
Scharl der Kritiker

Dienstag, 6.3.2018, 17–17.30 Uhr

Bei diesem halbstündigen Rundgang werden ausgewählte Kunstwerke in der Sonderausstellung Josef Scharl. Zwischen den Zeiten erläutert, die den kritischen Charakter der Gemälde von Josef Scharl verdeutlichen. Josef Scharl zählte zu den Künstlern der 1920er und 1930er Jahren, die der deutschen Gesellschaft einen Spiegel vorhielten. Während er den Benachteiligten mit Mitgefühl und Empathie begegnet, stellt er die Nutznießer der Zeit als seelenlose Masken dar. 1935 wurde er von den Nationalsozialisten aufgrund seiner antimilitaristischen und politischen Bilder mit einem Ausstellungsverbot belegt.

Die Teilnahme an der Kurzführung ist kostenlos. Es muss lediglich der Eintritt zur Ausstellung von €8/6 gezahlt werden.

Ohne Anmeldung und VVK.