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Paula Modersohn Becker Selbstbildnis mit Zitrone 1906 07 Privatbesitz Ausschnitt Website

Themenführung

Faszination Ägypten
Themenführung

Samstag, 21.9.2019, 16–17 Uhr

Der Einfluss der ägyptischen Mumienporträts auf die Selbstbildnisse von Paula Modersohn-Becker

Im Februar 1903 reiste Paula Modersohn-Becker zum zweiten Mal nach Paris und besuchte dort fast täglich den Louvre. Ihr Interesse galt jetzt hauptsächlich der Antike. Im „Saal antiker Bilder“ begegnete sie zum ersten Mal den originalen antiken ägyptischen Mumienporträts. In Briefen und Tagebucheintragungen beschrieb sie ihre Eindrücke, die auf ihr folgendes Werk großen Einfluss haben werden. Sie schrieb vom „merkwürdigen fließenden Farbauftrag“, dass sie „viel Form gefunden“ habe und dass sie das „sanfte Vibrieren der Dinge“ ausdrücken lernen müsse. In vielen ihrer faszinierenden Selbstbildnisse, so schrieb Rainer Stamm, „dringt sie zu einem völlig neuen Stil vor, der richtungsweisend für weitere Generationen werden sollte.“

Dieses Thema wird von Christine Holzner-Rabe in der Führung vertieft und anhand von ausgestellten Selbstbildnissen verdeutlicht.

€ 12 inkl. Eintritt