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Wiebke Mertens WohinDuWillst 2025 72dpi 2000x1643px Wiebke Mertens, Wohin du willst, 2025 © Wiebke Mertens

Wiebke Mertens - Main Character

13.6. ‐ 13.9.2026

Wiebke Mertens – Main Character

13. Juni – 13. September 2026

Der menschliche Körper und die Möglichkeiten seiner Inszenierung stehen im Zentrum der Arbeiten von Wiebke Mertens. In einprägsamen Bildern untersucht sie das Verhältnis von Selbstwahrnehmung und dem Blick anderer, Nacktheit und Verhüllung, Vertrautheit und Abstand. Im Paula Modersohn-Becker Museum präsentiert die Preisträgerin des Karin Hollweg Preises 2024 neue Arbeiten.

Wieder geht es um den Körper, nun aber in Form von Gesten der Selbstdarstellung, Annäherung oder Abgrenzung speziell im Kontext der Freundschaft zwischen Frauen. Wiebke Mertens sucht nach Möglichkeiten, die Verkörperung von Nähe, Unterstützung und Fürsorge darzustellen, ohne Ungleichheiten und die damit verbundenen Konkurrenz- und Machtdynamiken, die auch Teil von Freundschaften sein können, außer Acht zu lassen. Sie thematisiert damit den Selbstinszenierungsdrang – den Wunsch die eigene Geschichte selbst zu erzählen – zusammen mit dem Bedürfnis nach aufrichtiger Nähe. Besonders auffallend sind dabei die erstaunliche Präsenz der Farben, die die Malerin durch ihre Technik erzielt, in Öl auf Papier zu malen, sowie die teils ungewöhnlichen Formate, die Körperteile übersteigern und dabei Bewegungsabläufe betonen. Damit schafft die Künstlerin einen hybriden Bildtypus, der einerseits mit seiner Posterform die Schwere des gemalten Bildnisses bricht, andererseits durch seine präzise Technik beeindruckt. 

Die Ausstellung wird gefördert von der Sparkasse Bremen und der Waldemar Koch Stiftung.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der mit Mitteln des Karin Hollweg Preises, des Senators für Kultur, der Harry und Brigitte Bornemann-Stiftung und der Dr. Christiane und Bernd Rogge Stiftung ermöglicht wird. 


Wiebke Mertens – Main Character

13. June – 13. September 2026

The human body and the possibilities of its presentation are at the centre of Wiebke Mertens' work. In memorable images, she explores the relationship between self-perception and the view of others, nudity and concealment, intimacy and distance. The winner of the 2024 Karin Hollweg Prize presents new works at the Paula Modersohn-Becker Museum.

Once again, the focus is on the body, but now in the form of gestures of self-expression, rapprochement or demarcation, especially in the context of friendship between women. Wiebke Mertens seeks ways to depict the embodiment of closeness, support and care without ignoring the inequalities and associated dynamics of competition and power that can also be part of friendships. In doing so, she addresses the urge to present oneself – the desire to tell one's own story – together with the need for genuine closeness. Particularly striking are the impressive presence of the colours, which the painter achieves through her technique of painting in oil on paper, as well as the sometimes unusual formats, which exaggerate body parts and emphasise movement sequences. In this way, the artist creates a hybrid image type that, on one hand, breaks the heaviness of the painted portrait with its poster form and, on the other hand, impresses with its precise technique.

The exhibition is sponsored by Sparkasse Bremen and the Waldemar Koch Stiftung.

A catalogue accompanying the exhibition has been produced with funding from the Karin Hollweg Preis, the Senator für Kultur, the Harry and Brigitte Bornemann-Stiftung and the Dr. Christiane and Bernd Rogge Stiftung. 

Wiebke Mertens – Main Character

zzgl. Kosten für Verpackung & Versand:  3,50 €


Anlässlich der Ausstellung:

Wiebke Mertens – Main Character. Karin Hollweg Preis 2024
Mit Beiträgen von Julia Meyer-Brehm, Anne Hofmann

72 Seiten

220 x 300 mm (Hochformat)

 

 


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Kurzfilmabend

Mittwoch, 2.9.2026, 20–21.30 Uhr

kuratiert und eingeführt von Christine Rüffert (Universität Bremen)

Aus dem Selbstporträt am 6. Hochzeitstag heraus schaut uns Paula Modersohn-Becker mit nacktem Oberkörper direkt an. Auch die ‚Main Character‘ in Wiebke Mertens Ölmalereien, die anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten für die Ausnahmekünstlerin Paula im Paula Modersohn-Becker Museum  gezeigt wird, thematisieren die Selbstinszenierung von Frauen.

Das eigens kuratierte Kurzfilmprogramm stellt sehr unterschiedliche weibliche ‚Main Character‘ und deren selbstbewusstes Posieren für die Kamera vor. Nacktheit und deren Verhüllung spielen in den formal vielfältigen Repräsentationen des weiblichen Körpers eine zentrale Rolle. Von lustvoller theatralischer Inszenierung über einen home video clip bis zum klassischen Dokumentarfilm reichen die Formate, in denen der Hype um Jugendlichkeit, scheiternde Geschlechterbeziehungen, Fragen von Sexyness und Begehren auf ganz ungewöhnliche Weise beantwortet werden.

Die Filme:

Shelly Silver | What I’m looking for | USA 2004 | 15:03

Kurdwin Ayub | Sexy | AT 2013 | 4:12

Ken Wardrop | Undressing my mother | IRL 2004 | 6:15  

Mara Mattuschka, Chris Haring | Burning Palace | AT 2009 | 32:00

Keren Cytter| Der Spiegel | D 2007 | 4:55

Hans Ashley Scheirl, Ursula Pürrer | Gleichzeitig nackt | AT 2024 | 3:00

Programmlänge ca. 90 Min.

Ort: CITY46, Birkenstr. 1, 28195 Bremen, https://www.city46.de/

Kartenreservierungen: 0421 - 957 992 90 | ticket@city46.de

Eintritt: 9,- € (5,50 erm.)

Bei Vorlage der Eintrittskarte des Filmart-Abend erhalten Sie danach ermäßigten Eintritt zu den Ausstellungen BECOMING PAULA und Wiebke Mertens – main character.

Weitere Informationen zur Programmreihe/newsletter-Anmeldung unter www.uni-bremen.de/film/filmkultur/filmart/

 

 

Kunstfrühstück

Freitag, 4.9.2026, 11.30–13 Uhr

mit Donata Holz 

Die Ausstellung Wiebke Mertens – Main Character stellt im obersten Saal des Paula Modersohn-Becker Museums eine starke zeitgenössische Perspektive zur aktuellen Ausstellung Becoming Paula. London Berlin Worpswede Paris dar. Die Preisträgerin des Karin Hollweg Preises 2024 konzentriert sich in ihren realistischen Bildern auf Gesten der Selbstdarstellung, Annäherung oder Abgrenzung speziell im Kontext von Freundschaften zwischen Frauen.

Dabei spielt die Darstellung des menschlichen Körpers eine wichtige Rolle, eine Thematik, die auch die Kunst von Paula Modersohn-Becker stark prägt. Nach einem Rundgang durch beide Ausstellungen geht Donata Holz im Museumsatelier speziell auf die Darstellung des menschlichen Körpers bei beiden Künstlerinnen ein, zieht Verbindungslinien und weist auf Unterschiede hin. Erleben Sie so auch die Ausstellung zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker mit einer neuen Perspektive und tauschen Sie sich bei Kaffee, Tee und Gebäck dazu aus.  

15,- € inkl. Führung, Eintritt und Gebäck

Verbindliche Anmeldung bis zwei Tage vorher unter 0421.33882-22 oder anmeldung@museen-boettcherstrasse.de

 

 

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  • HfK Freundeskreis

Förderer

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  • Sparkasse Bremen
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  • Waldemar Koch Stiftung