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Paula Modersohn-Becker: Short Stories 2024 Paula Modersohn-Becker: Short Stories 2024

Paula Modersohn-Becker
Short Stories

22.6.2024 ‐ 12.1.2025

Mit den Short Stories startet das Paula Modersohn-Becker Museum im Sommer 2024 eine neue Ausstellungsreihe.

In loser Folge laden thematische Sammlungspräsentationen ein, sich in ausgewählte Momente aus Leben, Werk und Rezeption Paula Modersohn-Beckers zu vertiefen. Zum Auftakt blicken wir auf die erste Retrospektive der Malerin in den USA, rücken ihre Stillleben in den Fokus, folgen ihr nach Worpswede, würdigen den Künstler Bernhard Hoetger, der das Paula Modersohn-Becker Museum entwarf, und stellen die Frage, welche Rolle er für die Verbreitung ihrer Kunst spielte.

 

Paula Modersohn-Becker erobert New York
Im Juni 2024 wird in New York die erste Retrospektive Paula Modersohn-Beckers in den USA eröffnet, die anschließend in Chicago gezeigt wird. Auch Meisterwerke aus dem Paula Modersohn-Becker Museum werden in die USA reisen, darunter das ikonische Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag. Diese Short Story wirft einen Blick hinter die Kulissen der Ausstellung und schaut zurück auf die erste Präsentation eines Bildes der Künstlerin in New York: Bereits 1931 nahm der damalige Direktor des Museum of Modern Art Paula Modersohn-Becker in seine wegweisende Ausstellung „German Painting and Sculpture“ auf – als einzige Malerin.

Die Schönheit des Gegenstandes. Paula Modersohn-Beckers Stillleben
Ein Stillleben soll das letzte Bild gewesen sein, an dem Paula Modersohn-Becker vor ihrem frühen Tod arbeitete. Damit steht es exemplarisch für die Bildgattung, mit der sich die Malerin besonders intensiv in ihren letzten Schaffensjahren befasste: zwischen 1905 und 1907 entstanden mehr als 50 ihrer insgesamt rund 70 Stillleben. Diese Short Story lenkt den Blick auf die hinreißenden Form- und Farbexperimente der Künstlerin und zeigt einzelne Objekte aus ihrem Nachlass, die sie in den Stillleben künstlerisch verarbeitete.

Wunderland Worpswede
Die Begegnung mit der Worpsweder Landschaft und den Malern der Künstlerkolonie hinterließ bei Paula Modersohn-Becker schon nach ihrem ersten Besuch 1897 einen nachhaltigen Eindruck. Ihre Bilder von Birkenalleen, Moorkanälen und weiten Feldern vermitteln ihre Faszination für die große und raue Natur – und lassen bereits ihren kompromisslosen Formwillen erkennen.

Bernhard Hoetger. Zeitreise
Bernhard Hoetger war Bildhauer, Maler, Designer und Architekt des Paula Modersohn-Becker Museums, dessen Sammlung heute alle Phasen seines bedeutenden Werks umfasst.
Zu seinem 150. Geburtstag begeben wir uns auf eine Zeitreise durch sein bildhauerisches Werk: von der impressionistisch bewegten Tänzerin Loïe Fuller zur großen Büste der Féconditè, von der bemalten Majolika der lächelnden Olga Breling bis zu den naturalistischen Tierplastiken. Eine Reihe selten gezeigter Aktzeichnungen rundet diese Short Story ab.

Bernhard Hoetger sammelt Paula Modersohn-Becker (ab 18.9.2024)
Als Unterstützer der Kunst Paula Modersohn-Beckers und Gestalter des Paula Modersohn-Becker Museums prägt Bernhard Hoetger bis heute unsere Sichtweise auf die Künstlerin. Diese Short Story zeichnet den gemeinsamen Weg der Künstlerin und des Künstlers nach, beginnend mit ihrer ersten Begegnung in Paris 1906 bis zur Eröffnung des „Paula Becker-Modersohn Hauses“ 1927.