Museen BöttcherstraßeMuseen Böttcherstraße

Claude Monet Die Felspyramiden von Port Coton 1886 Arp Museum Bahnhof Rolandseck Sammlung Rau fuer UNICEF Foto Peter Schaelchli Zuerich Claude Monet, Die Felspyramiden von Port-Coton, 1886, © Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Sammlung Rau für UNICEF, Foto Peter Schälchli, Zürich

Tausche Cranach gegen Monet

Tausche Cranach gegen Monet
Meisterwerke aus den Sammlungen Rau und Roselius

19.9.2021 ‐ 30.1.2022

Der Arzt Gustav Rau verfolgte zu Lebzeiten zwei Leidenschaften: Kindern in Not in Afrika zu helfen und das Sammeln von Kunst. Er kaufte, was ihm gefiel und ließ sich nicht von kunsthistorischen Grenzen leiten. Nach seinem Tod 2002 vermachte er diese hochkarätige Sammlung von knapp 800 Kunstwerken der Stiftung „UNICEF für Deutschland“, von denen noch bis 2026 knapp 300 Gemälde und Skulpturen im Arp Museum Bahnhof Rolandseck als Dauerleihgabe beherbergt sind. Danach werden die Kunstwerke in Verwahrung der UNICEF genommen.

Das Paula Modersohn-Becker Museum zeigt nun vom 19. September 2021 bis 30. Januar 2022 eine Auswahl aus dieser einzigartigen Sammlung – eine der letzten Möglichkeiten, die Meisterwerke von Fra Angelico, Antonio Canaletto, Gustave Courbet, Auguste Renoir, Claude Monet, Mary Cassatt und anderen Größen außerhalb Remagens zu sehen, vor allem in dem Umfang von knapp 60 Kunstwerken. Unter Einbeziehung der Bestände der Museen Böttcherstraße – etwa von Cranach, Riemenschneider und Modersohn-Becker – ergibt sich ein einzigartiger Überblick von Meisterwerken des Mittelalters, der Renaissance und insbesondere des Impressionismus.

Ermöglicht wird dieses Projekt durch eine Kooperation zwischen den Museen Böttcherstraße und dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck, denn im Anschluss an die Ausstellung in Bremen reist die Sammlung des Kaffeemäzens Ludwig Roselius als Tausch an den Rhein.