Museen BöttcherstraßeMuseen Böttcherstraße

Besucher vor Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis am 6 Hochzeitstag, 25. Mai 1906, Foto: freiraumfotografie Bremen Besucher vor Paula Modersohn-Becker, Selbstbildnis am 6 Hochzeitstag, 25. Mai 1906, Foto: freiraumfotografie, Bremen

Willkommen zurück

Willkommen zurück
Die Sammlung Paula Modersohn-Becker neu sehen

24.9. ‐ 20.11.2022

Ein Wiedersehen der besonderen Art feiert das Paula Modersohn-Becker Museum ab dem 24. September 2022: Ein Jahr lang waren sie auf Reisen und haben von Frankfurt a. M. (Schirn Kunsthalle) bis Remagen (Arp Museum Bahnhof Rolandseck) ein großes Publikum begeistert, nun kehren zahlreiche Meisterwerke von Paula Modersohn-Becker wie das „Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag“ (1906), „Lee Hoetger vor Blumengrund“ (1906) oder „Mädchen mit Flöte im Birkenwald“ (1905) nach Bremen zurück. Hier werden sie freudig und gleichermaßen mit Spannung erwartet. Denn gelegentlich verändert sich durch den zeitlichen und räumlichen Abstand die Sichtweise. Das vermeintlich Vertraute erscheint überraschend neu und der Blick öffnet sich für Details.

Die große Sammlungspräsentation anlässlich des Wiedersehens greift dieses Phänomen auf. Unabhängig von Chronologie oder Motivgruppen ihrer Bilder stellen 50 Werke in sechs Kapiteln verschiedene Facetten Paula Modersohns-Beckers vor, legen erstaunliche Zusammenhänge offen und laden ein, die Kunst der Pionierin der Moderne neu zu entdecken.

Samstag, 1.10.2022, 11–18 Uhr

Ein Jahr waren viele Hauptwerke der Sammlung Paula Modersohn-Becker nicht in den Museen Böttcherstraße zu sehen, weil sie als Leihgaben auf Reisen waren. Nun sind die Meisterwerke zurückgekehrt und das Paula Modersohn-Becker Museum feiert dies nicht nur mit einer umfassenden Präsentation seiner Schätze vom 24. September bis 20. November 2022, sondern auch mit einem Willkommensfest.

Am Samstag, den 1. Oktober 2022, sind Besucher*innen, Jung und Alt, Kunstkenner*innen und Neulinge von 11 bis 18 Uhr herzlich willkommen bei einem abwechslungsreichen Programm rund um die Kunstwerke der Bremer Stadtikone, die von vielen hier freundschaftlich nur „Paula“ genannt wird.

Dieses und viel mehr erwartet die Besucherinnen und Besucher:

Lieblingswerke: Der Direktor Dr. Frank Schmidt führt zu seinen persönlichen Sammlungshöhepunkten.
Slow Art Betrachtung: Ein Kunstwerk intensiv betrachten mit Kunstvermittlerin Anne Beel.
Inspiration Rousseau: Dr. Henrike Hans gibt einen Vorgeschmack auf „Die Maler des Heiligen Herzens″.
Mitmachaktionen: Button Maschine, Familienrallye und Vieles mehr

Die Teilnahme an den Führungen, Mitmachaktionen und weiterem Programm ist kostenlos. Es gilt lediglich der reguläre Ausstellungseintritt von 10,- Euro, ermäßigt 6,- Euro. Kinder bis 17 Jahre haben freien Eintritt.

Öffentliche Führung

Sonntag, 2.10.2022, 11.30–12.30 Uhr

Paula Modersohn-Becker zählt zu den wichtigsten Künstler*innen der Moderne und beschritt mit ihrer Malerei neue Wege. In diesem Rundgang durch die umfassende Sammlungspräsentation lernen die Teilnehmenden die verschiedenen Facetten ihrer Kunst kennen: von berühmten Meisterwerken wie dem »Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag« bis zu weniger bekannten Bildern.

Parallel zur Sammlung sind die Museen Böttcherstraße in diesem Jahr Ausrichter des 27. Videokunst Förderpreises Bremen. In den Arbeiten »Heimat ist da, wo wir nicht sind« von Helena Otto sowie »Amphibische Pfade« von Alina Schmuch und Maria Ebbinghaus werden zwei der dringendendsten Themen der Gegenwart behandelt: die Konsequenzen des Klimawandels und die Frage nach Herkunft und Zugehörigkeit

3,- Euro zggl. Eintritt
Tickets an der Tageskasse

Öffentliche Führung

Sonntag, 9.10.2022, 11.30–12.30 Uhr

Paula Modersohn-Becker zählt zu den wichtigsten Künstler*innen der Moderne und beschritt mit ihrer Malerei neue Wege. In diesem Rundgang durch die umfassende Sammlungspräsentation lernen die Teilnehmenden die verschiedenen Facetten ihrer Kunst kennen: von berühmten Meisterwerken wie dem »Selbstbildnis am 6. Hochzeitstag« bis zu weniger bekannten Bildern.

Parallel zur Sammlung sind die Museen Böttcherstraße in diesem Jahr Ausrichter des 27. Videokunst Förderpreises Bremen. In den Arbeiten »Heimat ist da, wo wir nicht sind« von Helena Otto sowie »Amphibische Pfade« von Alina Schmuch und Maria Ebbinghaus werden zwei der dringendendsten Themen der Gegenwart behandelt: die Konsequenzen des Klimawandels und die Frage nach Herkunft und Zugehörigkeit

3,- Euro zggl. Eintritt
Tickets an der Tageskasse