Museen BöttcherstraßeMuseen Böttcherstraße

Kunstfruehstueck Paula Modersohn Becker Museum web Führung im Paula Modersohn-Becker Musem, Foto: freiraumfotografie, Bremen

Kunstfrühstück

Donata Holz lädt einmal im Monat zu einem thematisch geführten Streifzug durch die Museen Böttcherstraße.
Meist konzentrieren sich die Veranstaltungen auf die aktuellen Sonderausstellungen, doch auch den Sammlungen im Paula Modersohn-Becker Museum oder Ludwig Roselius Museum widmet sich das Kunstfrühstück manchmal.
Weitere kunsthistorische Bezüge eröffnen sich über den mit einer PowerPoint-Präsentation untermalten Vortrag. Bei Kaffee und Gebäck wird der Austausch in entspannter Atmosphäre fortgesetzt.

Aktuelle Termine:

Fr. 01.03.2024Das Motiv der Höhle in der Romantik

Fr. 05.04.2024Die Höhle in der Architektur

Fr. 03.05.2024: Licht und Schatten bei Bernhard Hoetger

jeweils von 11.30 Uhr bis 13:00 Uhr

Kosten: 15 EUR inkl. Eintritt, Führung + Gebäck

Anmeldung erforderlich: anmeldung@museen-boettcherstrasse.de oder 0421-3388222

 

Licht und Schatten bei Bernhard Hoetger

Freitag, 3.5.2024, 11.30–13 Uhr

Aus einer Ausstellung, die das Motiv der Höhle epochenübergreifendend thematisiert, lässt sich der Einfluss, den Licht und Schatten in der Welt der Höhlen und Grotten spielen, wohl kaum wegdenken. Wie verändert die Lichtquelle die Wirkung einer Höhle? Welches Gefühl vermitteln bestimmte Schatten-Effekte?

In der Sonderausstellung „Faszination Höhle“ ist es besonders Bernhard Hoetger, der unter anderem mit seinem Majolika-Zyklus „Licht- und Schattenseiten“, aus den Jahren 1911/12, die enge Verbundenheit dieser Themen verkörpert. 15 Figuren, gefertigt in mehreren Farbfassungen, demonstrieren in ihren Gesichtszügen und Körperhaltungen die Vielfältigkeit der menschlichen Emotionen in einem sich spiegelnden Rhythmus. Jede der Licht-Figuren besitzt ein kontrastierendes Gegenüber in Form einer Schatten-Figur. Doch nicht nur Hoetgers einzelne Werke in der Sonderausstellung behandeln das Zusammenspiel aus Licht und Schatten, auch seine architektonische Gestaltung des gesamten Paula-Modersohn-Becker Museums spielt mit dem besagten natürlichen Phänomen. Mit dem höhlenartigen Vestibül als Startpunkt, sollen Besucher:innen eine physische Reise vom dunklen in das Licht erleben, welche schließlich in den oberen, lichtdurchfluteten Etagen des Hauses, bei den ausgestellten Werken von Paula Modersohn-Becker endet.

Die spezifische Bedeutung von Licht und Schatten in Bernhard Hoetgers Werken wird Ihnen Donata Holz bei diesem Kunstfrühstück mit Kaffee und Gebäck, nach einem Rundgang durch die Ausstellung, erläutern.

15 EUR inkl. Eintritt, Führung & Gebäck

Anmeldung hier - bis zwei Tage vorher erforderlich

Faszination Höhlenmalerei

Freitag, 7.6.2024, 11.30–13 Uhr

Bringt man die Begriffe „Höhle“ und „Kunst“ in direkte Verbindung, so denken die meisten an Höhlenmalerei. Die wohl ältesten, nachweisbaren Formen des künstlerischen Ausdrucks der Menschen auf dieser Erde, die noch heutzutage an einigen Orten dieser Welt besucht und bestaunt werden können, besitzen eine ganz eigene Form der Anziehungskraft und Faszination.

Die Malereien, gefertigt mit natürlichen Materialien, wie Pflanzensäften, Holzkohle oder bestimmten Gesteinen, reichen in Europa bis zu 45.000 Jahre in die Vergangenheit zurück, neuere Forschungen beweisen sogar weitaus ältere Funde. Die Abbildungen von Tieren, Menschen und geometrischen Formen wirken wie eingefrorene Erzählungen einer vergangenen Zeit, voller kultureller und religiöser Bedeutung. Eingefärbte Handabdrücke erscheinen wie ein Vermächtnis und Beweis für die Existenz unserer Vorfahren. Als eine Kontaktstelle zwischen der damaligen Zeit und Heute, helfen sie uns, die Lebensweisen der Menschen und ihr Verständnis von Symbolik nachzuvollziehen und inspirieren auch moderne Künstler:innen für ihre Werke.

Als Ergänzung zur Ausstellung „Faszination Höhle“ in der sich keine Exponate zum Thema Höhlenmalerei wiederfinden, bietet Ihnen Donata Holz bei diesem Kunstfrühstückstermin einen Einblick in diese Thematik. Im Anschluss an den Rundgang durch die Ausstellung geht sie bei Kaffee und Gebäck im Museumatelier darauf ein.