Museen BöttcherstraßeMuseen Böttcherstraße

Kunstfruehstueck Paula Modersohn Becker Museum web Führung im Paula Modersohn-Becker Musem, Foto: freiraumfotografie, Bremen

Kunstfrühstück

Donata Holz lädt einmal im Monat zu einem thematisch geführten Streifzug durch die Museen Böttcherstraße.
Meist konzentrieren sich die Veranstaltungen auf die aktuellen Sonderausstellungen, doch auch den Sammlungen im Paula Modersohn-Becker Museum oder Ludwig Roselius Museum widmet sich das Kunstfrühstück manchmal.
Weitere kunsthistorische Bezüge eröffnen sich über den mit einer PowerPoint-Präsentation untermalten Vortrag. Bei Kaffee und Gebäck wird der Austausch in entspannter Atmosphäre fortgesetzt.

Aktuelle Termine:

Glaube und Berührung

Freitag, 6.11.2020, 11.30–13 Uhr

Wie religiöse Darstellungen Menschen ansprechen

Berührung ist ein wesentliches, menschliches Bedürfnis. Als Motiv in der Kunst findet es sich allein in der jahrhunderteumfassenden Sammlung der Museen Böttcherstrasse in zahlreichen Aspekten wieder. Mit Berührung wird Fürsorge, Liebe, Treue, aber auch Schmerz oder Verletzung zum Ausdruck gebracht. Die thematische Ausstellung »Berührend - Annäherung an ein wesentliches Bedürfnis« führt Kunstwerke aus der Sammlung der Museen Böttcherstrasse mit Leihgaben von Künstlerinnen und Künstlern wie Marina Abramovic, Pipilotti Rist, Käthe Kollwitz, Robert Mapplethorpe oder Stephan Balkenhol zusammen. Es entsteht ein spannender Dialog der Berührungen und der berührenden Kunstwerke über verschiedene Jahrhunderte und Arbeitsweisen hinweg. Skulpturen, Gemälde aber auch Videoinstallationen und Fotografien transportieren die Bedeutung dieses umfassenden Themas.

Nach einem Rundgang durch die vielseitige Ausstellung, vertieft Donata Holz bei Kaffee und Gebäck im Museumsatelier die Verbindung zwischen Berührung und Glaube. Denn Kunstwerke wie Christus als Schmerzensmann von Lucas Cranach d. Ä. aus der Sammlung der Museen Böttcherstrasse transportieren mit der Berührung der klaffenden Wunde das Mitleiden der Betrachtenden. Aber auch der Aspekt des Glaubens ohne Wissen wird durch eine nicht mögliche Berührung vermittelt. Im Gemälde Noli me tangere von Pietro da Cortona entzieht sich Christus der Berührung durch Maria Magdalena. Sie soll ohne den haptischen Beweis an seine Auferstehung glauben.

Aufgrund der aktuellen Verschärfung der Schutzmaßnahmen wird nach alternativen Durchführungsmöglichkeiten für das Kunstfrühstück gesucht. Die Veranstaltung wird stattfinden, jedoch nach jetztigem Stand nicht in gewohnter Form. Die angemeldeten Personen erhalten kurzfristig eine Information zur Durchführung. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Mit Donata Holz

Anmeldung bis zum 4. November 2020 erforderlich an anmeldung@museen-boettcherstrasse.de oder 0421 33882-22.
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Schmerzhafte Erfahrungen

Freitag, 8.1.2021, 11.30–13 Uhr

Grenzüberschreitungen in der Kunst

Berührung ist ein wesentliches, menschliches Bedürfnis. Als Motiv in der Kunst findet es sich allein in der jahrhunderteumfassenden Sammlung der Museen Böttcherstrasse in zahlreichen Aspekten wieder. Mit Berührung wird Fürsorge, Liebe, Treue, aber auch Schmerz oder Verletzung zum Ausdruck gebracht. Die thematische Ausstellung »Berührend - Annäherung an ein wesentliches Bedürfnis« führt Kunstwerke aus der Sammlung der Museen Böttcherstrasse mit Leihgaben von Künstlerinnen und Künstlern wie Marina Abramovic, Pipilotti Rist, Käthe Kollwitz, Robert Mapplethorpe oder Stephan Balkenhol zusammen. Es entsteht ein spannender Dialog der Berührungen und der berührenden Kunstwerke über verschiedene Jahrhunderte und Arbeitsweisen hinweg. Skulpturen, Gemälde aber auch Videoinstallationen und Fotografien transportieren die Bedeutung dieses umfassenden Themas.

Nach einem Rundgang durch die vielseitige Ausstellung, vertieft Donata Holz bei Kaffee und Gebäck im Museumsatelier den Aspekt der schmerzvollen oder unangenehmen Berührungen, der einen wichtigen Aspekt der Ausstellung darstellt. Bereits mit der in der bildenden Kunst weitverbreiteten Darstellung der biblischen Erzählung von Susanna im Bade, wird die Bedrängung einer versuchten Vergewaltigung thematisiert. Wie unangenehm Nähe und Enge ganz generell sein kann, verbildlicht unter anderem die Künstlerin Pipilotti Rist in ihrer Videoarbeit Open my Glade (Flatten) in der Ausstellung.

Mit Donata Holz

Anmeldung bis zum 6. Januar 2021 erforderlich an anmeldung@museen-boettcherstrasse.de oder 0421 33882-22.
Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.