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Filmstill aus Maria Lassnig Selfportrait 1971. 5min.

»lieber penetrant als elegant!«

7 Kurzfilme von Maria Lassnig
»lieber penetrant als elegant!«

Donnerstag, 19.3.2020, 18.30–20 Uhr

AUFGRUND DER AKTUELLEN ENTWICKLUNGEN UND ZUR PRÄVENTION DER AUSBREITUNG DES CORONA-VIRUS (COVID-19) FÄLLT DIESE VERANSTALTUNGEN AUS! Ein Nachholtermin ist in Planung und wird zu gegebener Zeit kommuniziert.

Mit ihren provokanten Darstellungen von nackten Körpern wurde die Malerin Maria Lassnig weltbekannt. Dass sie neben ihrem 'body awareness paintings' auch Filme gemacht hat, ist weniger bekannt. Dabei hat sie mit der Gründung des Studios für experimentellen Animationsfilm in ihrer Meisterklasse an der Hochschule (später Universität) für angewandte Kunst in Wien Impulse für eine ganze Generation österreichischer Experimentalfilmer*innen gegeben; eine ihrer ersten Schülerinnen war z.B. Mara Mattuschka.

Christine Rüffert (Universität Bremen) präsentiert die in den 1970ern entstandenen Kurzfilme, in denen Lassnig mit Humor und Sarkasmus die Geschlechterverhältnisse und den Kunstbetrieb ins Visier nimmt. Damit vervollständigt sich das Bild, das die Ausstellung Körper.Gefühl – Maria Lassnig aus der Sammlung Klewan von der zeitlebens engagierten Feministin und widerständigen Künstlerin vermittelt.

12,- €