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Paula Modersohn-Becker Brustbild eines Mädchens in der Sonne vor weiter Landschaft Paula Modersohn-Becker, Brustbild eines Mädchens in der Sonne vor weiter Landschaft, 1897, Privatsammlung copryright Paula-Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen

Lesung "Ich fühle, daß alle Menschen sich an mir erschrecken, und doch muß ich weiter"

Lesung "Ich fühle, daß alle Menschen sich an mir erschrecken, und doch muß ich weiter"

Donnerstag, 6.8.2026, 18.30–20 Uhr

mit Heide Bollmann und Anne Beel

Durch veröffentliche Tagebucheinträge und eine umfangreiche erhaltene Korrespondenz ist es möglich sich einen Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt der Künstlerin Paula Modersohn-Becker zu verschaffen. Ihre bildliche, oft überschwängliche Sprache in diesen Zeitzeugnissen steht im Kontrast zu den direkten, teils radikalen und oftmals schnörkellosen Bildern.

Lauschen Sie an diesem Abend den Worten von Paula Modersohn-Becker, die Heide Bollmann aus ausgewählten Textpassagen vorträgt. Die Faszination für die worpswedische Landschaft, die Paula Modersohn-Becker als Götterland bezeichnete, wird hier spürbar, aber auch wie sie als Künstlerin mit sich und ihrem Umfeld rang und bereits 1899 in einem Brief an ihre Schwester schrieb: „Ich fühle, daß alle Menschen sich an mir erschrecken, und doch muß ich weiter. Ich darf nicht zurück. Ich strebe vorwärts,…“ 

So bietet dieser Abend eine wunderbare Vertiefung für die aktuelle Sonderausstellung „Becoming Paula“, die den 150. Geburtstag der Künstlerin feiert.

12,- €, erm. 8,- €

Tickets an der Abendkasse